von Wilmersdorff

Teil A: Die Vorfahren aus der ältesten Zeit

Als Ahnenherr
hat seit 1147 der
Ritter und Oberst zu Ross
Ludolph von Wilmersdorff
zu gelten.

Vermöge einer Tradition soll Ludolph von Wilmersdorff, Ritter, anno 1147 mit

  1. Kaiser Conrad III., der erste hohenstaufische König, geb. 1093,
    regierte von 1138 bis 11.02. 1152 zu Bamberg gestorben und

  2. dem König Ludwig VII. von Frankreich, der Jüngere, geb. 1120,
    folgte 1137 seinem Vater, Ludwig VI. -der Dicke- , gestorben 18.09. 1180,

gegen die Ungläubigen in‘s gelobte Land gezogen sein und sich bei diesem Könige in solche Gunst gesetzt haben, dass derselbe bei seiner Zurückkunft ihn mit sich nach Frankreich genommen und anno 1151 zum Oberst zu Ross erklärte, daher die 3 französischen Lilien im Wappen.

Genannter Ludolph soll sich aus Frankreich nach Deutschland zurückbegeben und 1163 eine Urkunde der Stadt Osterburg nebst seinen Söhnen Johann und Ludolph als Zeugen unterschrieben haben. 1168 wurde Ludolf von Wilmersdorff Herr auf Osterburg.

Quellen: 

c) Historisch-Genealogische Beschreibung des alt adligen Geschlechtes derer von Wilmersdorff, zusammengetragen aus wichtigen Urkunden und glaubwürdigen Nachrichten von Thomas Philipp von der Hagen zu Hohen Nauen des Johanniter-Ordens Ritter und Dom-Herr zu Havelsburg, Berlin, gedruckt in Bossen‘schen Schriften 1766


f) auf die vom Geheimen Rat und Lehns-Archivarius S. A. Schreer gegebenen Angaben

In anderen Urkunden finden sich anno 1155 Richard de Wilmersdorff,
der laut einem Diplom zur Gefolgschaft des Markgrafen von Brandenburg gehörte, ebenso Albert de Wilmersdorff, als Zeugen in den besagten Urkunden, wie auch Oberst von Wilmersdorff einer von den Marschällen beim Leichenbegräbnis des Churfürsten von Brandenburg, Friedrich Wilhelm, war.

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